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Hauttypen – Normal, Trocken, Fettig oder Mischhaut

Jeder Mensch hat einen anderen Hauttyp. Hauttypen kann man unter anderem nicht nur an der Haut selbst, sondern auch an der Haarfarbe, der Augenfarbe und daran erkennen, wie schnell man im Sommer einen Sonnenbrand bekommt. Helle Hauttypen sollten darauf achten, dass sie sich nicht zu lange der Sonne aussetzen und einen geeigneten Sonnenschutz verwenden. Dunkle Hauttypen, die häufig eine olivfarbene Hautfarbe und dunkle Augen und Haare aufweisen, sind dagegen weniger häufig von Sonnenbrand betroffen. Allerdings sollten sich auch dunkle Hauttypen vor der Sonne schützen. Bei hellen Hauttypen ist das Hautkrebsrisiko deutlich erhöht.

Die Haut – und hierbei vor allem die Gesichtshaut – kann aber noch in andere Hauttypen eingeteilt werden. Mischhaut, normale Haut, fettige Haut, trockene Haut und sensible Haut sind die fünf häufigsten Hauttypen. Die Gesichtspflege sollte dabei möglichst genau auf den eigenen Hauttyp abgestimmt sein. Hierbei können Tipps zur Hautreinigung helfen.

Unterschiedliche Hauttypen – unterschiedliche Pflegeprodukte

Wer seiner Haut etwas Gutes tun und sie optimal pflegen will, sollte sich über die verschiedenen Hauttypen informieren und am besten eine Kosmetikerin um Rat fragen. Er kann genau bestimmen, welchen Hauttyp man hat.

Für die unterschiedlichen Hauttypen gibt es ganz spezielle Pflegeprodukte. Leidet man beispielsweise an trockener Haut, empfiehlt es sich, eine Creme mit viel Feuchtigkeit zu verwenden. Diese Produkte sollten bei fettigen Hauttypen eher nicht angewendet werden, weil sie das Hautbild zusätzlich verschlechtern können.

Auf den folgenden Seiten sind die wichtigsten Hauttypen, die Merkmale und die optimale Pflege beschrieben. Wenn Sie wissen, welchen Hauttyp Sie haben, können Sie Ihrer Haut viel Gutes tun, sie optimal pflegen und vor äußeren Einwirkungen bestens schützen. Ihre Haut wird es Ihnen mit einem strahlenden Teint danken.

Hauttypen: Der normale Hauttyp

Wer mit normaler Haut gesegnet ist, hat Glück, denn er findet meist sehr schnell die richtige Hautpflegemethode. Zudem ist normale Haut meist ein Zeichen für einen gesunden Lebenswandel mit nährstoffreicher Ernährung und psychischem Wohlbefinden. Denn wenn die Ernährung mangelhaft ist oder wir gestresst sind, zeigt sich dies oft an unserem Hautbild. Viele Leute bekommen dann Pickel, rötliche Haut oder entwickeln gar die Neigung zu fettiger oder trockener Haut.

Doch auch normale Haut sollte mit der richtigen Technik und den richtigen Reinigungsmitteln gepflegt werden, um sie gesund und geschmeidig zu erhalten. Dabei sollte die Haut weder gereizt, gedehnt noch gestreckt werden. Normale Haut verträgt deutlich höhere Umweltbelastungen, zum Beispiel schlechte Luft am Arbeitsplatz. Dennoch sollten wir darauf achten, dass unsere normale Haut auch normal bleibt und nicht die natürliche Feuchtigkeitsbalance verliert.

Dazu können wir mit geeigneten Pflegeprodukten die Barrierefunktion der Haut stärken und sie damit dauerhaft gegen Umwelteinflüsse schützen. Besonders gut eignen sich für normale Haut Lipide, die die Haut vor dem Austrocknen schützen und den Säureschutzmantel stärken. Auch sollten wir unsere Haut nicht durch zu häufiges Waschen aus dem Gleichgeweicht bringen: Morgens und abends das Gesicht waschen; einmal am Tag oder jeden zweiten duschen sollte ausreichen, um andere Leute nicht durch Körpergeruch in die Flucht zu schlagen und trotzdem saubere und gepflegte Haut zu haben.

Die trockene Haut

Hauttypen wie trockene haut einfach behandeln.Trockene Haut entsteht durch eine verminderte Talgproduktion und dem damit verbundenen Fettmangel. Im Alter neigen die meisten Menschen zu trockener Haut, während in der Jugend fettige Haut häufig vorkommt. Richtig trockene Haut ist sehr feinporig und fühlt sich an wie Pergament. Die trockene Haut spannt und juckt manchmal. Sie ist empfindlicher gegen Hitze und Kälte als normale Haut und neigt zum Reißen. Besonders im Winter sind die trockenen Hautstellen sehr empfindlich und fangen an zu schuppen. Zu dieser Jahreszeit bildet die Haut noch weniger Talg als bei milderen Temperaturen.

Doch nicht nur das Wetter ist für trockene Haut verantwortlich, sondern die Ursachen können wie bei allen empfindlichen Hauttypen äußerst vielfältig sein: Vererbung, übermäßiger Alkoholkonsum, äußere Faktoren wie Sonnenlicht oder Nebenwirkungen von Medikamenten. Diese möglichen Ursachen können der Auslöser für die Unterversorgung mit Feuchtigkeit sein, die für trockene Haut charakteristisch ist. Die Talgdrüsen produzieren zu wenig Ausscheidungen, und so kann die Haut ihre Schutzfunktion nicht erfüllen.

Die auch als Sebostase bezeichnete trockene Haut wird in der Regel von außen durch geeignete Cremes und Lotionen behandelt. In besonders schweren Fällen kann jedoch eine medikamentöse Behandlung notwendig sein. Für die Pflege der trockenen Haut ist vor allem die richtige Reinigungsmethode mit geeigneten Reinigungsmitteln wichtig. Da die Schutzfunktion der trockenen Haut ohnehin eingeschränkt ist, sollte sie nicht noch zusätzlich durch Schrubben und zu scharfe Reinigungsmittel strapaziert werden. Oft erfordert die Wahl der richtigen Pflegemittel mehrere Produkte auszuprobieren, bis wir das für uns verträglichste gefunden haben; oft kann auch ein Hautarzt wichtige Tipps dazu geben.

Der fettige Hauttyp

Die Ursachen für fettige Haut können vielfältig sein:

  • Zu große oder überproduktive Talgdrüsen sondern an bestimmten Stellen der Haut zu viel Talg ab. Fettige Haut kommt besonders häufig am Kopf vor, und dort sind meist die Kopfhaut und die Stirn betroffen. Die Anzahl der Talgdrüsen wird vererbt
  • Die Ernährung deckt nicht die individuellen Bedürfnisse an Nährstoffen ab
  • Regelmäßiger oder übermäßiger Alkoholkonsum kann fettige Haut verursachen
  • Störungen des vegetativen Nervensystems können zu fettiger Haut führen, beispielsweise durch eine Fehlfunktion der Eierstöcke oder übermäßige Hormonproduktion. Auch Stress kann dabei eine Rolle spielen
  • Die Einnahme von Beruhigungsmitteln oder anderen Medikamenten kann Auswirkungen auf die Haut haben
  • Die Talgdrüsen produzieren oft auch vor dem Einsetzen der Menstruation oder während der Schwangerschaft mehr Talg
  • Übermäßige Beanspruchung der Haut im Beruf kann zu fettiger Haut führen

Unsere fettige Haut werden wir nicht los, indem wir versuchen sie auszutrocknen; ganz im Gegenteil: Dadurch wird die Haut angeregt noch mehr Talg zu produzieren, um den Fettverlust auszugleichen. Es gibt jedoch spezielle Pflegeprodukte, durch die wir die fettige Haut auf sanfte Weise ins Gleichgewicht bringen können. Bei der Reinigung sollten wir darauf achten, die fettigen Hautstellen nicht zu reizen und die Reinigungslotion mit Wasser gründlich abzuwaschen. Um die Poren der fettigen Haut von überschüssigem Talg zu reinigen, können wir hin und wieder ein Dampfbad besuchen. So ein Besuch tut nicht nur der Haut gut, sondern auch der Seele; und damit der Haut gleich doppelt, denn die Haut ist der Spiegel der Seele.

Eine gute Nachricht zum Schluss: Fettige Haut verlangsamt die Hautalterung und verhindert Trockenheitsfältchen.

Hauttypen: Die Mischhaut

ie Mischhaut ist, wie der Name schon sagt, eine Mischung zwischen Hauttypen: der trocknen Haut, der fettigen Haut oder der normalen Haut. Meist zeigt sich die Mischhaut durch fettige Hautpartien an Kinn, Nase und Stirn, während die anderen Hautstellen im Gesicht trocken sind. Mischhaut tritt meist nur im Gesicht auf; die restliche Körperhaut ist entweder trocken oder normal. Meist ist die Kopfhaut von der Mischhaut betroffen und die Haare werden schnell fettig. An den fettigen Stellen im Gesicht bilden sich häufig Pickel und Mitesser; die trockenen Stellen sind oft rötlich und neigen zur Schuppenbildung.

Die Pflege der Mischhaut gestaltet sich schwieriger als die der reinen fettigen Haut oder der trockenen Haut. Den trockenen Stellen sollte Feuchtigkeit zugeführt werden, den fettigen Stellen sollte das Fett entzogen werden. Dies ist gar nicht so einfach, da die Stellen direkt nebeneinander liegen. Dieser Balanceakt ist am besten zu meistern, wenn wir unsere Mischhaut zweimal täglich mit einem sanften Hautpflegemittel und warmem Wasser reinigen. Dadurch werden überschüssiges Fett und Schmutz entfernt und die Poren verstopfen nicht. Auf die trockenen Hautstellen können wir Feuchtigkeitscreme auftragen, ohne die fettige Haut damit zu berühren.

Es empfiehlt sich auch gelegentlich ein Dampfbad zu besuchen und regelmäßig Hautpeelings durchzuführen – am besten in einem Kosmetikstudio. Dadurch wird die Mischhaut gründlicher und tiefer gereinigt und die Poren werden frei. Bei der Auswahl der Hautpflegeprodukte sollten wir auf spezielle Produkte für Mischhaut achten und uns am besten von einem Arzt oder Apotheker beraten lassen.


Kommentare

Hautkrankheiten in der Kopfbehaarung – Haarausfall und Schuppen 21. November 2020 um 12:48

[…] sie haben. Um unsere Kopfhaut im Gleichgewicht zu halten, sollten wir mildes und für unseren Hauttyp geeignetes Shampoo verwenden. Wenn wir das Shampoo nach dem Waschen gut ausspülen, schadet selbst […]

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Hautkrebs vermeiden – Der leise Tod aus der Hautzelle 12. Dezember 2020 um 04:37

[…] gehören Menschen mit einer großen Anzahl von Muttermalen und Leberflecken, sehr helle Hauttypen sowie Menschen mit vielen Hautkrebs-Krankheitsfällen in der Verwandtschaft. Die richtige […]

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