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Eine der tödlichsten aller Meningokokkenerkrankungen ist die Meningokokken, eine bakterielle Infektion im Blutkreislauf. Es ist so tödlich, dass Patienten, die keine schnelle Behandlung erhalten, innerhalb von 6 bis 24 Stunden an Atem- oder Herzinsuffizienz sterben können. Nach Angaben der National Istitutes of Health gilt die Meningokokkenerkrankung jedoch als seltene Krankheit, d.h. sie betrifft nur weniger als 200.000 Menschen in der US-Bevölkerung. Ein Konsortium europäischer Partner namens Ophanet definiert eine seltene Erkrankung, wenn sie 1 Person pro 2.000 betrifft.

Die Meningokokkeninfektion ist nur eine der beiden großen Meningokokkeninfektionen, die andere ist die Meningitis, eine Erkrankung, die durch die als Neisseria meningitidis bekannten Bakterien verursacht wird. Dies ist derselbe Stamm, der auch eine primäre Lungenentzündung, eitrige Konjunktivitis, Endokarditis, Sinusitis und Genitalinfektion verursacht.

Meningokokken können bei Kindern und Jugendlichen

Meningokokken können bei Kindern und Jugendlichen schwere Krankheiten verursachen und innerhalb weniger Stunden zum Tode führen. Diese Erkrankung ist ansteckend, da die Bakterien durch die Kolonisation der oberen Atemwege von Mensch zu Mensch übertragen werden können, ohne Anzeichen oder Symptome zu erzeugen. Die Bakterien dringen dann in die Blutbahn zum zentralen Nervensystem ein und verursachen eine Meningitis, oder sie können sich zu einer vollständigen Blutbahninfektion entwickeln, der Meningokokken.

Auftreten der Sympotme

Die Symptome können innerhalb von 24 Stunden bis zwei Wochen nach der Kolonisation auftreten. Zuerst beginnen die Patienten, sich über Fieber und Muskelkater zu beschweren. In nur wenigen Stunden können sich schwerwiegendere Symptome entwickeln. In diesem frühen Stadium ist ein Arzt möglicherweise nicht in der Lage, die Erkrankung von einer anderen Krankheit, wie z.B. einer Virusinfektion wie der Grippe, zu unterscheiden. Es sei denn, die Person ist bekannt, dass sie einer Epidemie der Meningokokkenerkrankung ausgesetzt war oder sich inmitten dieser befindet, es dürfen keine spezifischen Symptome oder Anzeichen gefunden werden, die dem Arzt bei der Diagnose des Problems helfen können.

Petechien

Da sich die Bakterien weiter vermehren und mehr Schaden anrichten, wird der Patient weiterhin über Fieber, Schüttelfrost und überwältigende Schwäche klagen. Das erste Anzeichen tritt auf, wenn es zu einer schweren Entzündung der kleinen Blutgefäßwände kommt, die als Vaskulitis bezeichnet wird. Die Schädigung führt dazu, dass die kleinen Gefäße auslaufen, die als kleine Blutungen auf der Haut erscheinen können, die als Petechien bezeichnet werden. Akut kranke Patienten mit Fieber, Schüttelfrost und Petechien sollten immer im Verdacht stehen, Meningokokken zu haben.

Innerhalb weniger Stunden nach der Infektion werden große Blutungsbereiche auf der Haut, die als Purpura bekannt sind, mit zunehmender Schädigung der Blutgefäße sichtbar. Der Blutdruck ist oft niedrig und es treten Symptome von Blutungen aus anderen Organen auf, wie z.B. Bluthusten, Nasenbluten und Blut im Urin werden sichtbar. Während die geschädigten Blutgefäße weiterhin auslaufen, kommt es auch innerhalb der Gefäße zu Gerinnungen, die zu großen Gewebeschäden in den großen Arterien führen können. Dies führt zum Verlust von Blut und Sauerstoff und kann dazu führen, dass große Bereiche der Haut, der Muskeln und der inneren Organe absterben, wodurch der Patient ein hohes Sterberisiko hat.

Petichialer Punkt

Meningokokken können durch Blutkulturen diagnostiziert werden, indem man Flüssigkeit aus einem petechialen Punkt gewinnt und im Labor färbt. Sobald jedoch ein Verdacht auf Diagnose besteht, sollte die Behandlung nicht verzögert werden, um auf positive Kulturen zu warten. Antibiotika, die gegen den Organismus wirken, sollten sofort verabreicht werden. Patienten, die in einer Arztpraxis diagnostiziert werden, sollten bereits vor dem Krankenhausaufenthalt mit Antibiotika behandelt werden. Die Geschwindigkeit der Erstbehandlung wird den Krankheitsverlauf stark beeinflussen.

Etwa 15-20% der Patienten mit Meningokokkenerkrankungen können an einer akuten Infektion sterben, während ein beträchtlicher Prozentsatz der Überlebenden Gewebeschäden aufweist, die eine chirurgische Behandlung wie Hauttransplantationen oder sogar Teil- oder Vollamputationen eines Armes oder Beines erfordern.